In Krisenzeiten in Gottes Hand!

Wir erleben eine Krise, die unseren Alltag mehr bestimmt, als wir es für möglich gehalten hätten. Das ist für uns eine große Herausforderung. Wir möchten als Pfarrei beitragen, die Gefahren zu mindern, die das Corona-Virus bringt. Als vorbeugende Maßnahme und um Zeit zu gewinnen, das Virus zu bekämpfen, fallen bis Ende April alle Gottesdienste und Veranstaltungen in unseren Gemeinden aus. Wir tun dies im Hinblick auf die alten und kranken Mitglieder unserer Pfarrei, die am gefährdetsten sind.

Wir wissen uns auch in Krisenzeiten in Gottes Hand. Völlige Sorglosigkeit scheint ebenso unangebracht wie endzeitliche Panik. Handeln wir in Verantwortung und aus Solidarität mit unseren Mitmenschen, befolgen wir die Hinweise der Ärzte und Behörden und verlassen uns auf ihr Wissen und ihre Erfahrung.

Seien wir uns weiter einander nahe, auch wenn wir uns nicht direkt treffen können. Greifen wir zum Telefon und rufen einander an. Fragen wir Nachbarn, ob sie Hilfe brauchen. Lassen wir Fünfe gerade sein, wenn wir uns in der häuslichen Enge gegenseitig nerven. Beten wir füreinander. Feiern wir gemeinsam Gottesdienst, über das Fernsehen, am Telefon oder per Videokonferenz. Verabreden wir uns zu einer virtuellen Gemeinschaft, in der viele zur selben Zeit dieselben Bibelworte und Gebete sprechen. In Krisenzeiten ist das Gebet ein hilfreiches Mittel gegen die Angst. Möge es Frieden, Kraft und Gelassenheit in unsere Herzen bringen, wenn wir uns im Beten Gottes Liebe aussetzen. Unsere Kirchen sind zum persönlichen Gebet geöffnet. Bitte halten Sie Abstand voneinander.

Haben Sie Fragen oder Nöte, sind wir für Sie da. Rufen Sie gerne an oder schreiben Sie eine Mail. Unsere Gemeindebüros sind von Montag bis Freitag von 10–13 Uhr für Sie telefonisch (040) 52 01 65-100 und per E-Mail info@kvs-hh.de zu erreichen, für Besucher sind sie aber geschlossen. Die Seelsorger erreichen Sie auf dem üblichen Weg.

Bleiben Sie von Gott behütet!

Ihr Sebastian Fiebig, Pastoralreferent

Ostern ohne Gottesdienst?

JubiBunt
Ja, das hat es so noch nie gegeben. Ostern, ohne dass wir zum Gottesdienst zusammenkommen. Hier finden Sie eine kleine Übersicht wie wir zur gleichen Zeit an vielen verschiedenen Orten den Weg gemeinsam in die Karwoche und auf Ostern hin gehen können.

Aktuelle Videoimpulse

 

 

 

 

 

Sankt Annen

St. Annen am Ochsenzoll ist eine wachsende Gemeinde im Wandel. Die Gemeinde ist geprägt durch das lebendige Feiern
der Liturgie, durch eine zugewandte Gemeinschaft beim Feiern der Eucharistie, durch das Engagement für Jugend und Familie und durch vielseitiges caritatives und missionarisches Handeln.

Etwas Besonderes ist der Sponsorenlauf, der seit über 30 Jahren von Jugendlichen und Erwachsenen organisiert wird und die dauerhafteste Misereoraktion einer Gemeinde in Deutschland ist.

Der Förderverein „Wir in St. Annen“ ist aus dem Willen entstanden, diese Kirche zu erhalten. Denn als die Kirche 2011 symbolträchtig als „einsturzgefährdet“ geschlossen worden ist, haben die Gemeindemitglieder das „Zeichen“ richtig verstanden und die Kirche durch sehr große finanzielle Unterstützung neu aufbauen können.

St. Annen bringt viel Engagement und Neugierde mit, die sich auch künftig im Pastoralen Raum weiter entfalten sollen. Besonders im Bereich Kinder-, Jugend und Familienarbeit sind die Erwartungen an das Bistum groß, gerade dort dem Wunsch nach innerem und äußerem Wachstum fördernd zur Seite zu stehen.