
In jener Zeit als Jesus wieder in die Synagoge ging, war dort ein Mann mit einer verdorrten Hand. Und sie gaben Acht, ob Jesus ihn am Sabbat heilen werde; sie suchten nämlich einen Grund zur Anklage gegen ihn. Da sagte er zu dem Mann mit der verdorrten Hand: Steh auf und stell dich in die Mitte! Und zu den anderen sagte er: Was ist am Sabbat erlaubt – Gutes zu tun oder Böses, ein Leben zu retten oder es zu vernichten? Sie aber schwiegen. Und er sah sie der Reihe nach an, voll Zorn und Trauer über ihr verstocktes Herz, und sagte zu dem Mann: Streck deine Hand aus! Er streckte sie aus und seine Hand wurde wiederhergestellt. Da gingen die Pharisäer hinaus und fassten zusammen mit den Anhängern des Herodes den Beschluss, Jesus umzubringen.
Lehre mich, so zu leben, wie du es willst, denn du bist mein Gott! Führe mich durch deinen guten Geist, dann kann ich ungehindert meinen Weg gehen!
Zur Zeit des Gebetes begib dich in die Gegenwart des Friedens und der Liebe [...]. O Friede Gottes, der alles Verstehen übersteigt (Phil 4,7), sanft und liebenswürdig, anziehend und erhaben! Wo immer du einkehrst, da herrscht ungestörte Sicherheit. Du allein vermagst den Zorn des Herrschers zu zügeln; du zierst den Thron des Königs mit Milde; du verklärst das Reich der Herrlichkeit mit Güte und Barmherzigkeit. Ich bitte dich inständig, nimm meine Sache in deine Hand, die Sache einer Schuldigen und Armen. [...] Schon steht der Gläubiger vor der Tür [...], und es ist nicht ratsam für mich, mit ihm zu sprechen, da ich nichts habe, womit ich meine Schulden bezahlen könnte. O süßester Jesus, mein Friede, wie lange schweigst du noch? [...] Ich bitte dich, sprich wenigstens jetzt zu meinen Gunsten und sage dieses liebevolle Wort: „Ich will sie erlösen“. Du bist ja die Zuflucht aller Armen. Du gehst an niemandem vorbei, ohne ihn zu grüßen. Niemals hast du einen, der bei dir Zuflucht gesucht hat, unversöhnt entlassen. [...] Bitte, o meine Liebe, mein Jesus, zu dieser Stunde des Tages wurdest du für mich gegeißelt, mit Dornen gekrönt, und du warst trunken von erbarmungsvoller Liebe. Du bist mein wahrer König, außer dir kenne ich keinen anderen. Du hast dich zum Gespött der Menschen gemacht, warst verachtet und verschmäht wie ein Aussätziger (vgl. Jes 53,3), so dass Judäa sich weigerte, dich als seinen König anzuerkennen (Joh 19,14-15). Dass doch durch deine Gnade wenigstens ich dich als meinen König anerkenne! Mein Gott, gib mir diesen Unschuldigen, den ich so innig liebe, meinen Jesus, der für mich so vollständig „erstattet hat, was er nicht geraubt hatte“ (vgl. Ps 68(69),5). Gib ihn mir, damit ich ihn mit den Armen meiner Seele umfange, an mein Herz drücke und er durch die Bitterkeit seiner Schmerzen und Leiden meinen Geist wieder aufrichte.
1. Lesung
In jenen Tagen sagte David zu Saul: Niemand soll wegen des Philisters den Mut sinken lassen. Dein Knecht wird hingehen und mit diesem Philister kämpfen. Saul erwiderte ihm: Du kannst nicht zu diesem Philister hingehen, um mit ihm zu kämpfen; du bist zu jung, er aber ist ein Krieger seit seiner Jugend. Und David sagte weiter: Der HERR, der mich aus der Gewalt des Löwen und des Bären gerettet hat, wird mich auch aus der Gewalt dieses Philisters retten. Da antwortete Saul David: Geh, der HERR sei mit dir. David nahm seinen Stock in die Hand, suchte sich fünf glatte Steine aus dem Bach und legte sie in die Hirtentasche, die er bei sich hatte, in den Vorratsbeutel. Die Schleuder in der Hand, ging er auf den Philister zu. Der Philister kam immer näher an David heran; sein Schildträger schritt vor ihm her. Als der Philister aufblickte und David sah, verachtete er ihn, denn er war jung, rötlich und von schöner Gestalt. Der Philister sagte zu David: Bin ich denn ein Hund, dass du mit einem Stock zu mir kommst? Und er verfluchte David bei seinen Göttern. Er rief David zu: Komm nur her zu mir, ich werde dein Fleisch den Vögeln des Himmels und den wilden Tieren geben. David antwortete dem Philister: Du kommst zu mir mit Schwert, Speer und Sichelschwert, ich aber komme zu dir im Namen des HERRN der Heerscharen, des Gottes der Schlachtreihen Israels, den du verhöhnt hast. Heute wird dich der HERR mir ausliefern. Ich werde dich erschlagen und dir den Kopf abhauen. Die Leichen des Heeres der Philister werde ich noch heute den Vögeln des Himmels und den wilden Tieren geben. Alle Welt soll erkennen, dass Israel einen Gott hat. Auch alle, die hier versammelt sind, sollen erkennen, dass der HERR nicht durch Schwert und Speer Rettung verschafft; denn es ist ein Krieg des HERRN und er wird euch in unsere Hand geben. Als der Philister weiter vorrückte und immer näher an David herankam, lief auch David schnell auf die Schlachtreihe zu, dem Philister entgegen. Er griff in seine Hirtentasche, nahm einen Stein heraus, schleuderte ihn ab und traf den Philister an der Stirn. Der Stein drang in die Stirn ein und der Philister fiel mit dem Gesicht zu Boden. So besiegte David den Philister mit einer Schleuder und einem Stein; er traf den Philister und tötete ihn, ohne ein Schwert in der Hand zu haben. Dann lief David hin und trat neben den Philister. Er ergriff sein Schwert, zog es aus der Scheide, tötete ihn und schlug ihm den Kopf ab. Als die Philister sahen, dass ihr starker Mann tot war, flohen sie.
2. Lesung
Tagespsalm
Gepriesen sei der HERR, mein Fels, der meine Hände den Kampf lehrt, meine Finger den Krieg! Er, meine Huld und meine Festung, meine Burg und mein Retter, mein Schild, dem ich vertraue. Gott, ein neues Lied will ich dir singen, auf der zehnsaitigen Harfe will ich dir spielen, dir, der den Königen Sieg verleiht, der David, seinen Knecht, vom Schwert des Unheils befreit.
- Evangelium Tag für Tag


