Tagesheilige

Hl. Hermenegild
Königsohn, Märtyrer
* in Spanien
† 13. April 585 in Tarragona in Spanien

Hermenegild war der Sohn des Westgotenkönigs Leovigild. 570 wurde er mit Ingundis, der Tochter Sigiberts I. von Austrasien, vermählt. Durch sie und Bischof Leander von Sevilla bewogen, entsagte er dem Arianismus. Sein darüber empörter Vater ließ ihn 584 in Sevilla gefangennehmen, ein Jahr lang in Valencia gefangen halten und ob seiner Unbeugsamkeit 585 in Tarragona enthaupten als er sich weigerte, die Kommunion aus der Hand eines arianischen Bischofs zu empfangen.

(www.heiligenlexikon.de)


Hl. Ida von Boulogne
Stifterin
* um 1040 in Bouillon in Belgien
† 13. April 1113

Ida verschenkte nach dem Tod ihres Mannes ihren Besitz an Klöster, vor allem an die Benediktinerabtei St. Vaast in Arras.
Ida wurde in Arras beigesetzt, 1808 wurden ihre Reliquien nach Bayeux gebracht.

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Hl. Ida von Löwen (von Roosendaal)
Nonne, Mystikerin
* um 1211 in Löwen (Leuven) in Belgien
† um 1290 in Walem in Belgien

Ida war mystisch begabt, empfing die Wundmale Jesu Christi und trat ins Zisterzienserinnenkloster Rosenthal - dem heutigen Ort Rosenthalerhof bei Eisenberg in der Pfalz - ein.

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Hl. Karpus
Bischof von Gordos , Märtyrer
† um 165 in Pergamon beim heutigen Bergama

Karpus hat nach der Märtyrerakte den römischen Kaiserkult verweigert und wurde zum Tod auf dem Scheiterhaufen verurteilt, den er zusammen mit == Papylos erlitt.

Die lateinische Überlieferung tituliert Karpus als Bischof von Gordos - wohl Gordos Iulia in Lydien, das heutige Gördes - und nimmt wie die armenische Tradition das Martyrium erst unter Decius an, was aber als unwahrscheinlich gilt.

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Hl. Martin I.
Papst, Märtyrer
* um 600 in Todi in Umbrien in Italien
† 16. September 655 in Chersones, heute Ruinen bei Sewastopol auf der Halbinsel Krim in der Ukraine

Er stammte aus Umbrien und war Papst von 649 bis 653. Auf der Lateransynode 649 verurteilte er die Irrlehre der Monotheleten, d. h. die Lehre, nach der es in der Person Jesu nur einen einzigen, nämlich den göttlichen, Willen, nicht aber einen menschlichen Willen gegeben hätte; damit aber wäre die wahre und volle Menschheit Jesu in Frage gestellt gewesen. Kaiser Konstans II., der auf der Seite der Irrlehrer stand, ließ den Papst 653 nach Konstantinopel bringen. Dort wurde Martin I. wegen Hochverrats zum Tode verurteilt; dann wurde er auf die Krim verbracht, wo er 655 starb. Noch zu seinen Lebzeiten wurde in Rom sein Nachfolger gewählt.

(www.erzabtei-beuron.de/schott/proprium/April13.htm)


Hl. Paternus
Inkluse
† 13. April 1058

Paternus, ein Iroschotte, lebte als Inkluse beim  Kloster Abdinghof zu Paderborn. Beim großen Stadtbrand am 13. April 1058  weigerte er sich seines Gelübdes wegen, seine Zelle zu verlassen, und  kam im Feuer um.

(www.heilige.de)


Hl. Paulus Diaconus
Gelehrter, Mönch
* um 720/724
† um 799 auf dem Kloster Montecassino bei Cassino in Italien

Paulus stammte wohl aus einem Adelsgeschlecht der Langobarden. Er war Lehrer und Geschichtsschreiber und trat nach dem Fall des Langobardenreiches 774 ins Benediktinerkloster auf dem Montecassino ein. Karl der Große holte ihn 782 an seinen Hof nach Aachen, er wirkte als Dichter, Theologe und Geschichtsschreiber - sein Hauptwerk ist die Geschichte der Langobarden, aus seiner Feder stammt die Geschichte der Bischöfe von Metz - und erarbeitete sich hohes Ansehen.

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Hl. Ursus von Ravenna
Bischof von Ravenna
† um 424 in Ravenna in Italien

Ursus war der Bischofsliste nach der Vorgänger von Petrus Chrysologus als Bischof von Ravenna. Er ließ die Auferstehungskirche - die später nach ihm benannte Basilika Ursiana, die im 18. Jahrhundert dem jetzigen Dom weichen musste - errichten. Als der Königshof von Mailand nach Ravenna verlegt wurde, verlegte er den Bischofssitz 402 wieder von Classe in die Stadt zurück.

(www.heiligenlexikon.de)