Tagesheilige

Hl. Aldhelm
erster Abt in Malmesbury, Bischof von Sherborne
* um 639 in Wessex in England
† 25. Mai 709 in Doulting bei Malmesbury in England

Aldhelm war ein Verwandter des Königs von Wessex, er wurde in Malmesbury erzogen. Profunde Kenntnisse lateinischer Literatur erhielt er später durch Missionare; so wurde er der erste Engländer, der die klassische Bildung pflegte. Viele seiner - auch poetischen - lateinischen Werke sind erhalten, darunter bis heute von Bedeutung der Lobpreis der jungfräulichen Askese von Männern und Frauen nach dem Vorbild der Maria, De virginitate, ein Brief an eine Äbtissin namens Hildilitha. Die Epistula ad Acircium, Briefe an Altfrid, den König von Northumbrien, enthalten einen Abschnitt über die Symbolik der Siebenzahl und hundert Rätseln in Hexametern von hohem kulturgeschichtlichem Wert.

Aldhelm lebte asketisch; so rezitierte er den gesamten Psalter, indem er bis zum Nacken in eiskaltem Wasser stand. 661 wurde er Benediktinermönch und Lehrer in verschiedenen Klöstern, 675 erster Abt in Malmesbury; unter seiner Leitung erblühte das Kloster. Er gründete mehrere Kirchen, eine Kapelle in Bradford-on-Avon steht noch heute. Nach einer Romfahrt zu Papst Sergius I. um 690 gelang ihm im Osterfest-Streit die Einigung mit den Christen im Devonshire und Cornwall auf das römische Datum. 705 wurde er Bischof der durch Teilung von Wessex neu gegründeten Diözese Sherborne. Schon zu Lebzeiten und nach seinem Tod wurden ihm viele Wunder zugeschrieben.

(www.heiligenlexikon.de)


Hl. Beda der Ehrwürdige
Priester, Mönch, Historiker, Kirchenlehrer
* um 672 (oder 673) in Monkton bei Wearmouth in England
† 26. Mai 735 in Jarrow in Sunderland in England

Beda wurde um 672 in Nordengland geboren. Er kam zur Erziehung in das Benediktinerkloster Wearmouth, wurde dann Mönch in dem neugegründeten Kloster Jarrow. Er selbst schreibt: „Seitdem habe ich mein ganzes Leben in diesem Kloster zugebracht und alle Mühe auf oder zu schreiben ...“ Er schrieb, teils lateinisch, teils angelsächsisch, über fast alle Gebiete der damaligen Wissenschaft. Wichtig ist seine Geschichte der Kirche von England. Er starb am 26. Mai 735; 1900 wurde er zum Kirchenlehrer erhoben.

(www.erzabtei-beuron.de/schott/proprium/Mai25.htm)


Hl. Christophorus Magállanes
Märtyrer
* 30. Juli 1869 in San  Rafael Totatiche
† 25. Mai 1927 in Colotlán

Christophorus Magállanes, wurde am 30. Juli 1869 in San  Rafael Totatiche geboren und am 25. Mai 1927 in Colotlán mit 24  Gefährten ermordet. Die Mexikanischen Martyrer wurden oft einfach  verfolgt, weil sie Priester waren. In den Jahren von 1915 bis 1929 und  besonders nach dem Inkrafttreten der Konstitution am 5. Februar 1917  waren die Bedingungen für die Kirche in Mexiko äußerst schwierig.

(www.heilige.de)


Hl. Dionysius von Mailand
Erzbischof von Mailand
* um 300
† nach 355 in Armenien

Dionysius wurde um 351 Bischof von Mailand. Auf der Synode von 355 in Mailand soll auch er unter dem Druck des Kaisers Konstantius II. eine Erklärung zugunsten des Arianismus unterzeichnet haben; andere berichten, er habe zusammen mit Eusebius von Vercelli dem Kaiser widersprochen,, sich durch Verurteilung von Athanasios von Alexandria der arianerfreundlichen Haltung anzupassen. Jedenfalls bekämpfte er dann Irrlehre, deshalb wurde er vom Kaiser abgesetzt.

Nach dem Zeugnis von Basilius wurde Dionysius nach Armenien verbannt, wo er bald starb, und wurden seine Gebeine 375/376 nach Mailand zurückgeholt und durch Ambrosius ihm zu Ehren eine Basilika errichtet. Ambrosius selbst berichtete 396 über das Exil seines Vorgängers, ohne jedoch einen genauen Ort oder das Todesdatum anzugeben oder von einer Überführung der Reliquien nach Mailand zu schreiben.

(www.heiligenlexikon.de)


Hl. Egilhard
Abt im Kornelimünster in Aachen, Märtyrer
† 881 (oder 892) bei Bergheim an der Erft in Nordrhein Westfalen

Egilhard war Benediktinermönch, er wurde Abt im Kornelimünster in Aachen. Im Wald bei Bergheim wurde er von Normannen erschlagen.

An der Stelle seines Martyriums wurde später die St.-Edulardus-Kapelle erbaut.

(www.heiligenlexikon.de)


Hl. Gerhard Mecatti von Villamagna
Mönch, Einsiedler
* um 1175 in Florenz in Italien
† 13. Mai 1245 in Villamagna bei Florenz in Italien
(www.heiligenlexikon.de)


Hl. Gregor VII.
Papst
* zwischen 1020 und 1025 in Sovana in der Toscana in Italien
† 25. Mai 1085 in Salerno in Italien

Sein Taufname war Hildebrand. Er stammte aus der Toscana, kam zum Studium nach Rom und wurde dort Sekretär seines früheren Lehrers, des Papstes Gregor VI. Nach dessen Tod wurde Hildebrand Benediktiner in Cluny; aber 1049 nahm ihn der deutsche Papst Leo IX. wieder mit nach Rom, wo er allmählich großen Einfluss gewann. 1073 wurde er zum Papst gewählt und nannte sich Gregor VII. Er kämpfte für die Reform der Kirche und die Rechte des Papsttums. Dabei stieß er auf starke Widerstände. Er exkommunizierte 1076 Kaiser Heinrich IV., der nicht auf sein Recht, kirchliche Ämter zu besetzen, verzichten wollte. Der Kaiser ging 1077 nach Canossa und tat Buße. Er erhielt die Lossprechung, aber der Streit war damit nicht beendet. Der Papst sprach über den Kaiser zum zweiten Mal den Bann aus, worauf dieser mit einem Herr gegen Rom zog und die Stadt 1084 eroberte. Gregor starb 1085 im Exil in Salerno. Seine Reformidee hat sich weitgehend durchgesetzt.

(www.erzabtei-beuron.de/schott/proprium/Mai25_2.htm)


Hl. Heribert
Propst in Knechtsteden
† 25. Mai 1150 in Knechtsteden am Niederrhein in Nordrhein-Westfalen

Heribert war Stiftsscholaster in Köln und wurde Gefährte von Norbert von Xanten. Nach der Gründung des Prämonstratenserstiftes Knechtsteden im Jahr 1130 wurde Heribert von Norbert als dessen Propst eingesetzt und begann 1138 mit dem Bau der Basilika.

(www.heiligenlexikon.de)


Hl. Maria Magdalena von Pazzi
Nonne, Mystikerin
* 2. April 1566 in Florenz in Italien
† 25. Mai 1607 daselbst

Caterina, wie sie ursprünglich hieß, wurde 1566 in Florenz geboren. Schon in früher Jugend war sie zu einem Leben der ungeteilten Hingabe an Christus entschlossen. 1582 trat sie als Schwester Maria Magdalena in den Karmel ein. Sie wurde durch körperliche und seelische Leiden geläutert und zur mystischen Gottesvereinigung geführt. Ihre Äußerungen während der Visionen wurden von den Mitschwestern aufgeschrieben; sie beziehen sich vor allem auf die Geheimnisse der Dreifaltigkeit und der Menschwerdung. „Leiden, nicht sterben“: dieses Wort kennzeichnet ihre Seelenhaltung auch in den Qualen ihrer letzten Krankheit, eines Todeskampfes, der drei Jahre dauerte. Sie starb am 25. Mai 1607. Sie wird dargestellt mit brennenden Kerzen und einer Dornenkrone in der Hand.

(www.erzabtei-beuron.de/schott/proprium/Mai25_3.htm)


Hl. Urban I.
Bischof von Rom, Märtyrer
* in Rom
† 19. (oder 25.) Mai 230 daselbst

Urban war römischer Bischof seit 222. Die Überlieferungen über sein Leben und Wirken sind ungesichert oder legendär: Er soll eine Verordnung erlasen haben, dass der Kelch beim Abendmahl stets aus Silber oder Gold sein müsse, er soll Valerianus, den Bräutigam der Cäcilia, bekehrt haben und er soll unter Kaiser Alexander Severus verfolgt, mit Bleikugeln gegeißelt, schließlich enthauptet worden sein.

(www.heiligenlexikon.de)


Sel. Ursula Ledóchowska
Nonne und Ordensgründerin
* 17. April 1865 zu Loorsdorf
† 25. Mai 1939 in Rom

Ursula Ledóchowska, am 17. April 1865 zu Loorsdorf  geboren und auf den Namen Julia Maria getauft, wuchs in ihrer  angesehenen Familie auf, erhielt eine gediegene Ausbildung und trat 1886  in den Konvent der Ursulinen in Krakau ein. Als engagierte Erzieherin  und Lehrerin wirkte sie für ihren Orden in Russland, Polen und Dänemark.  Von apostolischem Eifer beseelt, gründete sie 1920 eine neue  Kongregation der Ursulinen, die sich besonders der Ausbildung von  Benachteiligten annahm. Am 25. Mai 1939 starb sie in Rom. Johannes Paul  II. nahm am 20. Juni1983 die Seligsprechung vor.

(www.heilige.de)