Förderverein Kirchenmusik

Die Kirchenmusik in der Kirchengemeinde Hl. Familie Langenhorn pflegt eine nachhaltige Tradition seit der Gründung der Kirche in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts. Schätze der geistlichen Musik aus den vielfältigen Stilrichtungen der Musik seit der Entwicklung der Mehrstimmigkeit gegen Ende des ersten Jahrtausends nach Christus stehen seit Jahrzehnten im kirchenmusikalischen Angebot der Hl. Familie. Oratorien, Messen, Symphonien, Kantaten wie Kleinodien aus Kammermusik, Gregorianik und auch der Oper  werden in unterschiedlichsten Besetzungen dargeboten und von einem interessierten Publikum wahrgenommen.  

 

Die vielfältigen Formen des Ausdrucks dieser Musik beinhalten in Zukunft wie in jüngerer Zeit Konzerte mit Vokal - und Instrumental - Ensembles, Chor- und Orchesterkonzerte, sowie Liederabende, Duo-  / Kammermusikabende, Adventskantaten und instrumentale oder vokale Musik in festlichen Gottesdiensten an Hochfesten oder Feiertagen.  

In jüngerer Zeit und für die Zukunft hat sich der Kirchenchor Hl. Familie dabei intensiv bei Projekten und Konzerten die Zusammenarbeit mit jungen Musikern und Solisten zur integrierenden Aufgabe gemacht. Die jungen Musiker, oft noch im Studium, können wertvolle Erfahrungen in der geistlichen Konzertliteratur in Zusammenarbeit mit den engagierten Vokalensembles sammeln und Kontakte und Ideen für weitere Projekte gewinnen. Der Chor und das Publikum profitieren von der Befruchtung durch die schwungvolle Begeisterung der jungen Instrumentalisten und Solisten.

 Auf dem Programm der Konzerte der jüngeren Zeit standen unter anderem die Symphonie- Kantate Nr. 2 „Lobgesang“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy, die als knapp einstündiges Werk neben Ludwig van Beethovens 9. Symphonie mit der „Ode an die Freude“ die einzige Symphonie dieser Form mit Chorbeteiligung bis zur Spätromantik darstellt, Georg Friedrich Händels Oratorium „Der Messias“, sowie auch Hauptwerke der neueren Kirchenmusik, wie als ein wichtiges Werk der neueren geistlichen Musik Frankreichs das Requiem von Maurice Duruflé oder John Rutters Magnificat, komponiert 1990.  

Regelmäßige Veranstaltungsreihen wie die monatlich am Mittwoch Abend stattfindende„Stunde der Kirchenmusik“ oder die alle zwei bis drei Monate stattfindende Sonntagsmusik wurden kürzlich aufgelegt; dies soll ausgebaut werden mit qualitativ hochwertigen Konzerten und Ensembleabenden, in der als ein Baustein verstärkt jungen Musikern von Musikhochschule und ähnlichen Institutionen eine Präsentationsplattform geboten werden soll.

 Die Begeisterung für die Kirchenmusik in der Gemeinde ist hoch und kann zu gemeinschaftlichen und gesellschaftlich weit sichtbaren Veranstaltungen führen, sofern eine Grundlage für Ausstattung wie Probenräume, Pflege der Instrumente, Noten und Engagements von Gastkünstlern gegeben ist.  

Dazu wurde im Herbst 2012 der Förderverein für den Kirchenchor und die Kirchenmusik der Hl. Familie gegründet. Dadurch haben Partner der Kirchenmusik die Gelegenheit, öffentlichkeitswirksam einen Beitrag zu gemeinsamen Erlebnissen zu leisten, die bei vielen Menschen lange im Gedächtnis bleiben.